Ob Schulkonzert oder erstes Vorspiel bei der Musikschule: Lampenfieber trifft fast jeden Musiker, unabhängig vom Können. Die gute Nachricht: Mit der richtigen Vorbereitung lässt sich Aufregung deutlich besser in den Griff bekommen.
Warum Lampenfieber entsteht
Lampenfieber ist eine ganz normale Stressreaktion des Körpers auf eine wichtige, ungewisse Situation – vergleichbar mit Nervosität vor einer Prüfung. Es verschwindet mit Erfahrung selten komplett, lässt sich aber gezielt reduzieren und sogar als zusätzliche Energie für den Auftritt nutzen.
Vorbereitung ist der beste Schutz
Ein Stück, das man deutlich sicherer beherrscht als für das Vorspiel nötig, gibt mehr Sicherheit als eines, das gerade so klappt. Es hilft außerdem, vor dem eigentlichen Auftritt vor kleinerem Publikum – etwa Familie oder Freunden – zu üben, um die Auftrittssituation vorwegzunehmen.
Atmung und Körper
Bewusstes, tiefes Atmen kurz vor dem Auftritt beruhigt den Kreislauf und wirkt hektischer Flachatmung entgegen. Auch bewusstes Anspannen und Lockern der Schultern hilft, körperliche Verspannung abzubauen, die sich sonst leicht auf das Instrumentalspiel überträgt.
Die richtige mentale Einstellung
Kleine Fehler beim Vorspiel fallen dem Publikum meist deutlich weniger auf, als man selbst befürchtet – Perfektion ist selten das eigentliche Ziel eines Vorspiels. Wer sich stattdessen darauf konzentriert, die Musik zu teilen statt fehlerfrei "abzuliefern", tritt in der Regel spürbar entspannter auf.
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